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Die Grinzinger Bevölkerung wurde einerseits zu Beginn des Verfahrens nach ihrer Zufriedenheit mit der Lebensqualität befragt. Weiters wurden wichtige, im Leitbildprozess zu diskutierende Themenbereiche identifiziert. Die BürgerInnen Grinzings konnten sich in weiterer Folge aktiv in den Arbeitskreisen Wirtschaft, Öffentlicher Raum & Verkehr sowie Ortsbild einbringen. VertreterInnen aus den Arbeitskreisen wurden zudem in das Redaktionsteam zum Leitbildbericht gewählt und waren als Mitglieder der Lenkungsgruppe an der Prozessteuerung beteiligt. Bitte teile uns mit wie wir die Qualität dieses Objekts verbessern können, oder ob sich auf dieser Seite fehlerhafte Informationen (z. B. Öffnungszeiten, Kontakt etc.) befinden.
- Nur wenn die Grinzinger Winzer sich auf einen Weinbau in höchster Qualität konzentrieren – und dies in Verbindung mit dem Heurigenbetrieb – kann Grinzing als Kulturlandschaft und Weinort überleben.
- Mit der Initiative Leitbild Grinzing wurden die Bürgerinnen und Bürger eingeladen, die Zukunft Grinzings aktiv mit zu gestalten.
- Das zeigen mehrere kürzlich publik gewordene Insolvenzen bekannter Lokale, darunter der vegane Burger-Pionier „Swing Kitchen“ oder der hippe Bowl-Laden „Wiki Wiki Poke“.
- In den kommenden Monaten soll das „Café Bräunerhof“ wieder seine Pforten öffnen.
- Nachdem man im Vorjahr mit dem Lokal „Figoletta“ ein lupenreines italienisches Lokal eröffnet hat, bekommt das junge Street-FoodKonzept „Brioche & Brösel“ demnächst ein eigenes kleines Gassenlokal.
- Dazu bedarf es aus Sicht der Arbeitsgruppe Wirtschaft unterstützender Rahmenbedingungen, aber auch eigener Initiativen.
INdER BURG – wieso in Klosterneuburg und nicht in Wien?
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Der perfekte Rahmen für Seminare, Tagungen und Firmen Conventions
Für viele ein Neuland, denn betrieben werden die Flächen als Franchise von den Austro-Ablegern der internationalen Konzernen SSP und Lagardère Travel Retail. Und auch für die Brüder Hans und Thomas Figlmüller war das Erarbeiten eines sogenannten „Franchise-Buchs“ für das neue Figlmüller-Restaurant Neuland. Aber noch ist die Marktsättigung trotz zahlreicher Neu- und Wiedereröffnungen nicht erreicht.
Küche
Seit 2019 sind in Wien 300 neue Restaurants und Gasthäuser eröffnet worden. Über 3.100 Lokale gibt es laut Wiener Wirtschaftskammer damit in der Hauptstadt. Gerade in Grinzing wirkt es oft unmöglich, statt Schnitzel und Zwiebelrostbraten auch mal vegetarische oder vegane Optionen zu finden. In der berühmten Cobenzlgasse, eingebettet zwischen Heurigen, werden hier neben den österreichischen „Klassikern“ auch köstliche Gerichte aus der chilenischen Küche serviert. Nur wenn die Grinzinger Winzer sich auf einen Weinbau in höchster Qualität konzentrieren – und dies in Verbindung mit dem Heurigenbetrieb – kann Grinzing als Kulturlandschaft und Weinort überleben. Dazu bedarf es aus Sicht der Arbeitsgruppe Wirtschaft unterstützender Rahmenbedingungen, aber auch eigener Initiativen.
Silvester-Dinner für Faule: So beeindruckst du deine Crew, ohne in der Küche zu versauern
Diese Forderungen wurden intensiv diskutiert und teilweise (z.B. Ausdehnung der Schutzzone) in der zuständigen Magistratsabteilung behandelt. Über einige Forderungen konnte kein Einvernehmen erzielt werden, teilweise sprengen die Forderungen auch den Rahmen des Verfahrens. Dies betrifft etwa Forderungen nach der Änderung von Bundes- und Landesgesetzen. Das zeigen mehrere kürzlich publik gewordene Insolvenzen bekannter Lokale, darunter der vegane Burger-Pionier „Swing Kitchen“ oder der hippe Bowl-Laden „Wiki Wiki Poke“. Die Marktdynamik ist aber – anders als in den Bundesländern – eine andere.
Vertikalbegrünung Wiener Lokalbahnen
Gemeinsam mit den im alten Ortskern von Grinzing ansässigen BürgerInnen, den Betroffenen vor Ort und ExpertInnen des Magistrats der Stadt Wien konnten Ziele und Ideen entwickelt sowie konkrete Maßnahmenvorschläge ausgearbeitet werden. Zum Themenkreis Ortsbild und Erhaltung des kulturellen Erbes Grinzings wurden von den BürgerInnen überwiegend Forderungen an Verwaltung und Politik formuliert. Dies betrifft etwa einen sofortigen Baustopp, die Verhängung einer Bausperre, die Ausweitung der Schutzzone, die Novellierung der Bauordnung und eine Änderung der Flächenwidmung.
Zumindest wenn man die Warteschlangen vor besonders beliebten Lokalen als Benchmark heranzieht. Nicht nur vor dem berühmten „Café Central „ warten Gäste geduldig auf Einlass, auch bei der einen oder anderen Neueröffnung bilden sich Menschentrauben. Dass Wien Tourismus die Gastronomie heuer ins Zentrum seiner Strategie stellt, ist daher kein Zufall. Die neue Dynamik am Markt wollen Aushängeschilder der Wiener Küche wie auch neue Player am Gastroparkett für sich nutzen. In der Liveübertragung adelten ihn die Opernball-Kommentatoren Christoph Wagner-Trenkwitz und Karl Hohenlohe schließlich zum „Tafelspitz-Thronfolger“. Ein Titel, der für einen Wiener Traditionsbetrieb wohl mehr Strahlkraft hat als jede Werbeeinschaltung.
In den kommenden Monaten soll das „Café Bräunerhof“ wieder seine Pforten öffnen. Das Lokal, bekannt geworden als zweites Wohnzimmer von Thomas Bernhard, wurde von Mario Plachutta und Peter Friese, dem Chef des „Schwarzes Kameel“, gekauft. Nachdem man im Vorjahr mit dem Lokal „Figoletta“ ein lupenreines italienisches Lokal eröffnet hat, bekommt das junge Street-FoodKonzept „Brioche & Brösel“ demnächst ein eigenes kleines Gassenlokal. In den letzten Jahren hat sich die traditionelle Nutzungsstruktur, hier vor allem die Heurigenkultur und das lokale Ortsbild von Grinzing verändert. Deshalb ist es wichtig, eine Linie für die weitere Entwicklung und Gestaltung Grinzings zu entwickeln. Mit der Initiative Leitbild Grinzing wurden die Bürgerinnen und Bürger eingeladen, die Zukunft Grinzings aktiv mit zu gestalten.